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Wald war da, wüst war das Con

Ähm...tja.

Da geht man also auf ein Con, das von Anfang an so ziemlich alles auf zu weisen scheint, was das Herz begehrt:
Eine große, schöne IT-Taverne, nette motivierte und zu einem Großteil ebenso bekannte, wie geschätzte Mitspieler, eine gut ausgestattete Großküche für die gehobenen kulinarischen Ansprüche (welche man sich allerdings selbst zu erfüllen hat, sollte einem daran liegen), einen großzügigen Zeitrahmen (von Donnerstag bis Montag) und das übliche Bedrohungsszenario (üble Kreaturen der Nacht).

Unter solchen Voraussetzungen beisst man schon mal die Zähne zusammen, wenn es heisst, der Geldbeutel soll mit Beiträgen von 90-120 Euro, je nach Anmeldewelle, belastet werden. Die Location (Blankendorf -Ahrhütte) ist ja nicht gerade billig - und wer weiß, vielleicht werden ja tolle NSC-Kostüme oder gar ein paar beeindruckende Aufbauten geboten?

Und dann so etwas! Action gen null tendierend, Kämpfe auf Grund des Wetters nur in Slow Motion (sogar auf der bis Sonntag nur ein einziges Mal bespielten Wiese hinterm Haus, waraum auch immer), sofern denn überhaupt mal welche statt fanden.
Der bestenfalls sehr geradlinig zu nennende Plot, wäre für 15 Spieler und zwei Tage, eine feine Sache gewesen, war jedoch für die grob geschätzten 40 Anwesenden und den bereits genannten Zeitrahmen dermaßen knapp bemessen, dass es mehr als nur ein Mal dazu kam, dass sich über zwei Dutzend aufgerödelte Kampfbegierige auf 2-5 NSCs stürzen wollten, da die einzige Alternative darin bestand, sich weitere Stunden tatenlos in der Taverne bei Würfelspielen und Fressgelage um die Ohren zu schlagen.

Klar, Ambientespiel kann auch Spaß machen - aber fünf Tage lang? Drinnen? Wenn man sich auf etwas ganz anderes eingestellt hat? Ich weiß ja nicht...

Da es sich bei den Opfern Gegnern um Vampire handelte, erschienen diese nur zu den späten Nachtstunden, noch dazu in den eher engen Räumlichkeiten des Hauses und waren ohnehin weder mit Magie, noch Segnungen, geschweige denn weltlichem Stahl zu verletzen. Aha.

Die entgültige Entscheidung, dieses Spiel vorzeitiger als geplant zu verlassen, wurde nach der Begehung des...ähm... "Dungeons" beschlossen, welches einzig und allein aus einer SL und derer Erzählungen auf einer offenen Wiese bestand: "Ihr seht jetzt dort drüben eine Hütte", "Da entdeckt Ihr eine verschlossene Tür - was tut Ihr?"

Bitte WAS?! Nein, ich sehe da keine Tür, und Fallen suchen, wo garantiert keine sein können - dafür brauche ich einen W20 und eine Tüte Chips. Wo kein Dungeon, da bitte auch kein Telling. Dann lieber ganz weg lassen.

Das Bisschen, welches im Wald von Tavernenmüden gefunden werden konnte, war prinzipiell entweder noch nicht, oder aber nicht mehr da, so gut wie nie aber war es optisch 
überzeugend. Die allermeisten NSC-Kostüme waren lieblos zusammen geschustert und nicht gerade kreativ zu nennen.

Was helfen da noch ein freundlicher, engagierter Tavernenwirt und aufwendig ausgestattete Spielergruppen? Herzlich wenig.

Calla sagt also: "Wald&Wüste Orga - nicht mehr für mich, nein Danke!"

"Ja Danke", sagt sie allerdings zu Herrn Gedron Galgenvogel für seine Musike, zu dem BAUM fürs Baumsein, zu den Mitwürflern fürs viel Kupfer und zu den üblichen Verdächtigen für ihre Anwesenheit.

23.3.08 16:51
 
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