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Archetypen V

Angeblich wollt Ihr ja (noch immer) mehr Archetypen. Wurde mir jedenfalls so zugetragen. Und diesmal gellt der Ruf nach Kendern in meinen gepeinigten Ohren. Nun gut, ich habe gerade etwas Zeit.

 

Der Kinder-Kender

Wie die Möchtegern-Tänzerin, so durchlebt auch der Kinder-Kender  auf LARP für alle schmerzhaft sichtbar (und im Besonderen auch hörbar) noch einmal seine frühen Jahre. Im Gegensatzt zur Möchtegern-Tänzerin ist es bei ihm jedoch nicht die Pubertät welche ihn gefangen hält, sondern vielmehr das Kindergartenalter, samt dessen Faszination für Glitzer, Dinge die Krach machen und Nerven zerrütten, so wie fatale Farbkombinationen im Kleidungsstil, der Stimmleistung einer Kreissäge und dem Hang zum Topfschlagen.

In seiner weiblichen Form ist der Kinder-Kinder meist blond und mehrfach bezopft und versucht sich mit aggressiver Macht im klebrig Süßen.  Sein, in Ermangelung eines besseren Wortes männlich genanntes Pendant, trägt aus unerfindlichen Gründen ungerne den Oberkörper bedeckt und so mit seine Hühnerbrust zur Schau. Vom Gürtel abwärts sind allerdings anscheinend unzählige Glöckchen zur Darstellung von Nöten, ein Umstand welcher von Mitspielern sehr begrüßt wird, dient das Klingelzeug doch als erprobtes Kinder-Kender-Frühwarnsystem. Wer bei Ertönen metallenen Gebimmels und dem gefürchtet schrillen K-K Schlachtruf "Willssu mit mir spiiiiiiiiielen?!" nicht augenblicklich das Feld räumt, hat verloren.

Kinder-Kender tendieren übrigens zum Gruppenauftritt von drei bis fünf Mitgliedern, von denen oftmals mindestens eines grün ist. Hierbei handelt es sich um deren nahen Artverwandten, den Kinder-Gobbo, welcher sich allein durch seine Hautfarbe und eventuell gar noch eine Oktave höhere Stimmlage vom K-K unterscheidet.  Diese Gruppen suchen sich ihre Opfer meist nach Aufwand in der Charakterdarstellung aus. Demzufolge laufen besonders Spieler in voller Rüstung und Kirchen- oder Ordensmitglieder Gefahr, von einer hysterisch quietschenden K-K-Truppe zum lustigen Ringelpietz gefordert zu werden.

Gerne "findet" der Kinder-Kender persönliches Eigentum seiner Mitspieler, so wie auch plotrelevante Gegenstände, ohne welche eine zufrieden stellende Auflösung des Spiels nicht mehr möglich ist, worin ein verzweifelter Versuch zu erkennen sein mag, von einem oder mehreren Teilnehmern Interaktion mit dem K-K zu erpressen. Die Verfasserin rät in diesem Falle allerdings zur bewährten Nerven und Zeit sparenden Kopfüber-Methode: Wortlos (!) packe man hierfür den Verdächtigen bei den Fußknöcheln und schüttele ihn so lange kopfüber, bis alle entwendeten Gegenstände wieder ihren rechtmäßigen Besitzern zugeführt werden können.

 

 

30.11.09 11:24
 
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