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Qualitätslarper, Quantitätslarper

Eine Seuche geht um. Eine Verbalseuche.

Irgendwer - über das "Wer genau", wird unter Seuchenexperten noch ebenso hitzköpfig debattiert, wie über das "Wann genau" - hat sich vor einer Weile erdummdreistet, den Begriff "Qualitätslarper" zu prägen, welcher dann anscheinend ebenso begierig wie gedankenlos aufgeschnappt, und weiter in die Endlichkeiten des kleinen Larpforenuniversums getragen wurde. Nun ist es da, dieses Wort, und mit ihm der Gedanke, es gäbe eventuell tatsächlich so etwas, wie den "Qualitätslarper" an sich.

Wenn es denn stimmte, wie wäre er geschaffen, dieser Eine, der uns anderen, so tristen Gestalten der "Quantitätslarper" den Schimmer der Hoffnung auf Erlösung brächte? Woran erkennen seine JüngerInnen ihn? An seiner, mit einer Elfenbeinnadel handgenähten, pflanzlich gefärbten brennesselstofflichen Bundhaube, oder doch eher an dem fehlerfreien Gebrauch der lateinischen Sprache bei der Ausführung von hochkomplexen Magieritualen? An den Haaren?

Die Unwissenheit quält mich gar zu arg! Es wurde empfohlen, sich die Richtlinien zu Gemüte zu führen, welche im LARP-Wiki unter "Verbotene Spielinhalte" zusammengetragen wurden, denn durch die Vermeidung genau dieser wäre der erste Schritt getan, auf dem beschwerlichen, aber nichts desto Trotz erleuchtenden Pfad der wirrungsreichen Wege zum Qualitätslarpertum.

In mir Nagt allerdings die Furcht, dass es ganz so einfach nun aber doch nicht sein kann. Was, wenn ich niemals einer werde, ein Qualitätslarper? Habe ich Häme und Spott zu fürchten, wird man mir nichts denn Verachtung entgegenschleudern, mich mit Blicken und Schlägen strafen? Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als eine Anlaufstelle, zu der ich mich vertrauensvoll wenden kann, welche mich auf Herz, Nieren und Kettenhemd prüft und mir dann ein unanfechtbares Siegel verleiht, auf welchem für alle Zweifler zu lesen steht:

"Qualitätslarper, genormt, geprüft und amtlich beglaubigt."

Ich wäre glücklich.

3.12.07 17:53
 



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